1. IMST-Radmarathon

Bei perfekten Bedingungen ging es heute um 7:30 Uhr auf die ca. 100 Kilometer-Runde, wo es 1.400 Höhenmeter zu bewältigen galt.

Nachdem ich meine letzte Rennradeinheit am 20. März absolviert habe und sonst eigentlich nur mit meinen geliebten MTB unterwegs war, fühlte ich mich zu Beginn des Wettkampfes sehr unsicher auf meinen Denifl-Rennrad.

Bis nach Nassereith ging es recht gemütlich. Zum Holzleitensattel hoch konnte sich dann wie erwartet die erste Spitzengruppe mit ca. 15 Fahrern, inklusive mir, absetzten. In der nächsten Abfahrt, sowie dem Flachstück bis zur Area 47 konnten aber bereits ein bis zwei Gruppen von hinten auf uns aufschließen. In der Area 47 angekommen ging es dann endlich los. Den Anstieg bis nach Jerzens musste ich sehr leiden, um den Anschluss an meine 8 Mitstreiter zu halten. Ab Jerzens setzten sich nun drei Ausreißer, mit geringem Abstand, ab. Für uns Verfolger galt in der Abfahrt bis nach Imst dieses Loch mit Teamarbeit zu schließen, was uns auch ganz gut gelang. Bis auf den späteren Sieger Bosch Manuel aus der Schweiz, konnten wir die anderen zwei Fahrer einholen.

Nach hinten war ein recht großes Loch bzw. es war niemand mehr zu sehen und somit pummelten wir gemütlich den Radweg entlang bis nach Mils. Von dort zurück bis nach Imst konnte sich kein Fahrer mehr von der Gruppe lösen und so erreichte die 10-Mann-Gruppe das Zentrum. Für mich war nach meinen schweren Sturz in Riva (nachdem ich am Kopf genäht werden musste) klar, dass ich mich beim Zielsprint dezent zurück halten werde.

Auf dem gesamten 10. Platz passierte ich die Ziellinie in Imst. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und ich hätte mir dieses Ergebnis um diese Jahreszeit nicht wirklich zugetraut. Gratulation auch an alle Teilnehmer und ein Lob an die Veranstalter, die mit der ersten Auflage des Imst-Radmarathon´s eine perfekt organisierte Veranstaltung aus dem Boden stampfen konnten.

imst race2016 Imst-RM (2)imstRM2016-1

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