Mein dritter Sieg beim RATA

Hier der LINK zum Video.

Nun ist das Race across the Alps schon wieder fast genau eine Woche vorbei. Derzeit habe ich noch ein wenig Sitzprobleme, mein Körper meldet sich an der einen oder anderen Stelle mit kleinen Wehwehchen und mein Kopf ist heuer recht leer und ausgelaugt.

Mein Rennen konnte ich mir heuer super einteilen und durch die Erfahrungen der letzten Jahre ging ich von Beginn an konsequent mein Tempo an. Jede Attacke von Reto Schoch und Paul Lindner ließ mich kalt. Mir war wichtig, dass ich mich total auf meinen Garmin verlasse, was mir voll aufgegangen ist.

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Reto Schoch konnte das Stilfser Joch knapp vor Paul Lindner und mir passieren. Nach hinten war ein recht großes Loch. Auf den Gavia Pass hoch konnte Reto seinen Vorsprung auf mich ein wenig ausbauen, Paul konnte mir leider nicht mehr folgen. Am Ende der Abfahrt vom Gavia Pass stand Reto am Straßenrad und hat sein Rennen beendet. Somit hab ich die Führung übernommen. An der Einfahrt Mortirolo hat mich Paul wieder überholt, vom Gefühl her hätte ich seinem Tempo folgen können, doch meine Uhr sagte NEIN und somit musste ich ihn fahren lassen. Oben am Mortirolo angekommen gab es für mich keine wirkliche Pause. Paul schraubte an seinem Rad und verlor dadurch ein wenig Zeit und somit hab ich wieder die Führung übernommen. Doch am Aprica Pass konnte Paul wieder auf mich aufschließen. Wir fuhren gemeinsam bis zur Einfahrt Bernina Pass. Ab der Einfahrt Bernina hieß es sofort wieder auf den Garmin zu schauen und Druck zu mache, Paul war mein Tempo zu schnell und konnte mir nicht mehr folgen. Ab diesem Zeitpunkt war es ein einsames Rennen für mich doch nun fühlte ich mich zum ersten mal richtig fit und erholt. Zuvor hatte ich 8 Stunden mit Magenproblemen zu kämpfen und immer wieder meldeten sich Halsschmerzen. Nach ca. 10 Stunden Fahrzeit haben sich diese ganzen Probleme gelöst und es war ein richtiger Genuss, ohne Schmerzen das Rennen zu bestreiten.

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Ab dem Albula Pass wurde es richtig kalt und es waren bis zum Offenpass Winterklamotten angesagt. Alle die nicht mitgefahren sind sprechen heuer von super Wetterbedingungen, aber ich muss sagen, dass dieses RATA für mich vom Wetter her das schwerste war. Das kalte Wetter hat sich natürlich auch in meiner Lunge bemerkbar gemacht und diese war in den frühen Morgenstunden schon sehr verschleimt und schmerzten, jedoch war es nie so schlimm, dass ich an eine Aufgabe gedacht hätte.

Am Ende konnte ich zusammen mit meinem Betreuerteam das Ziel in Nauders in einer Zeit von 22:06 Stunden passieren und somit meinen 3. Sieg in Folge feiern.

stelvio (1 von 1)

Ich möchte mich bei allen Unterstützern und Daumendrückern bedanken, besonders auch beim Autohaus Pontiller (Lienz) für den super Bus, welcher uns zur Verfügung gestellt wurde. Auch bei der Firma Denifl möchte ich mich für mein sehr zuverlässiges Material, welches mir die ganzen 530 Kilometer absolut keine Probleme bereitet hat, bedanken. Ebenso möchte ich mich dem TVB Stubaital für die Unterstützung Danke sagen und bei allen weiteren Sponsoren. Vielen Dank!

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